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Stellungnahme ULI LHG Mai 2011

"Nach meinem Verständnis wurde §2 Absatz 3 nicht verletzt, da ich ordnungsgemäß innerhalb von drei Tagen eine außerordentlich Sitzung einberufen habe“, so der Präsident des Studierenden-parlaments Christian Trompeter  [1]. Dass die ULI LHG auf Basis ihrer ganz eigenen Auslegung der Geschäftsordnung dem Präsidiums des Studierenparlaments "rechtswidriges Verhalten" vorwirft und eine Sitzung boykottiert, zeugt lediglich von ihrem absoluten Mangel an Kooperations-bereitschaft, wenn es um die studentische Selbstverwaltung geht.

 

Seit der Veröffentlichung des Koalitionsvertrages Anfang März ist bekannt, dass die Koalition aus CampusGrün/DieOrangen, Jusos und Linke Liste eine Erhöhung des Beitrags des Sozialfonds auf 0,75 € plant. „Im letzten Jahr konnten wir eine rasanten Anstieg der Nachfrage des Sozialfonds verzeichnen, der unverschuldet in Not geratene Studierende mit einem zinslosen Darlehen unterstützt“, so Ann Kristin Fritz, Mitglied des Sozialreferats des AStAs.

 

Neben dem Sozialfonds wurden in letzter Zeit auch viele unserer übrigen Serviceangebote sehr stark frequentiert, sodass wir nun an unsere finanziellen Grenzen kommen", erklärt Matthias Klein, Finanzreferent des AStA. Während eine Vielzahl an Serviceangeboten ausgebaut worden sind, blieb der Semesterbeitrag, der im rheinland-pfälzischen Vergleich eher niedrig ist, jedoch konstant.

Neben einem umfassenden Beratungsangebot, dem Büro Service B15 und dem Café Kunterbunt bietet der AStA auch die Vermietung des AStA Umzugswagens an, der nach wie vor die kostengünstigste Möglichkeit für Studierende in Trier ist, einen Wagen zu mieten. Die massive Auslastung des Umzugswagens von Seiten der Studierenden im letzten Jahr macht die Neuanschaffung eines Umzugswagens von Nöten, wenn der AStA auch weiterhin die Sicherstellung dieses Angebots gewährleisten möchte. Auch das Team des Fahrradreperaturservices des AStA, das Radhaus auf Campus 2, arbeitet unter vollkommener Auslastung, sodass eine Ausweitung des Angebots im Interesse vieler Studierender wäre.

 

In Kooperation mit der Universitätsleitung wurde daher ein zügiges Verfahren erarbeitet, um eine notwendige Beitragerhöhung in die Wege zu leiten. Um alle Fristen ordnungsgemäß einzuhalten, wurde darüber hinaus eine außerplanmäßige Sitzung des Studierendenparlaments einberufen. Die Sitzung wurde von der ULI LHG jedoch boykottiert.

 

Aufgrund der unzureichenden Beschlussfähigkeit des Studierenden-parlaments konnte so weder über eine Erhöhung des Beitrages öffentlich diskutiert noch abgestimmt werden. Die Arbeit des AStA wird so im nächsten Jahr eingeschränkt werden müssen. Auch einer angedachten zusätzlichen finanziellen Unterstützung der Fachschaften kann so nicht nachgekommen werden.

 

Ohne eine Erhöhung des Beitrags werden die Mittel für den Sozialfonds wahrscheinlich im Sommersemester aufgebraucht werden, sodass im darauffolgenden Wintersemester notleidende Studierende nicht mehr die Möglichkeit haben werden, den Fonds zu nutzen“, so Ann Kristin Fritz. Die mangelnde Bereitschaft der ULI LHG diese Problematik im Kontext der aktuellen Haushaltslage und angemessener Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren, unterstreicht nur wieder deren Desinteresse an einer solidarischen Finanzierung von universitären Angeboten und deren Begrüßung immer weitreichenderer sozialer Selektion.

 

CampusGrün/DieOrangen setzt sich für einen vielfältigen AStA ein, in dem verschiedene Interessengruppen gemeinsam zusammen-arbeiten können. Die Forderung der ULI LHG nach einer Verschlankung der AStA Strukturen nach ihren eigenen subjektiven Effizienzkriterien lehnt CampusGrün/DieOrangen daher ab. Vielmehr freuen wir uns, dass in letzter Zeit ein zusätzliches Referat eingerichtet und besetzt werden konnte, das Autonome Referat behinderter und chronisch kranker Studierender.

 

[1] AUSZUG Geschäftsordnung des Parlaments der Studierenden der Universität Trier

§ 2 Einberufung

(3) In dringenden Fällen kann eine außerordentliche Sitzung innerhalb von drei Tagen einberufen werden.

Koalitionsvertrag 2011/2012

Koalitionsvertrag 2011/2010
Gemeinsame Erklärung der AStA tragenden Hochschulgruppen CampusGrün/DieOrangen, Jusos und Linke Liste in der Legislatur 2011/2012.
KOA2011 KURZ.pdf
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Neuigkeiten:

Stellungnahme zur Teilnahme am Trunews Wahl-O-Mat

Stellungnahme zur Teilnahme am Trunews Wahl-O-Mat:

 

CampusGrün/Die Orangen, c/o AStA Úni Trier, Universitätsring 12b, 54286 Trier
www.gruenorange.de

gruenorange@gmx.de


25.11.10


Stellungnahme der HSG CampusGrün/Die Orangen zum Wahl-o-mat des Nachrichtenportals
TrUNews


Liebes Trunews-Team, liebe Studierende,


auf unserer gestrigen Sitzung haben wir uns entschieden nicht an dem Wahl-o-mat des Nachrichtenportals TrUNews teilzunehmen und statt dessen diese Stellungnahme zu schreiben, in der wir euch darlegen möchten, warum wir die Teilnahme an dem Wahl-o-mat abgelehnt haben. Bei mehreren der gestellten Fragen des Wahl-o-mats kann unserer Meinung nach keine pauschale Antwort gegeben werden, da diese Fragen sehr uneindeutig formuliert sind und verschiedene Interpretationsweisen von erheblicher Bedeutung zulassen. Daher wollen wir mit dieser Stellungnahme die betreffenden Fragen genauer als mit JA, NEIN, NEUTRAL beantworten. Darüber hinaus möchten wir hier aber auch diejenigen Fragen beantworten, die wir für eindeutig halten.


1. Sollte sich die Universität Trier am Hochschulpakt II beteiligen?
Die Schwierigkeit bei dieser Frage besteht darin, dass der Hochschulpakt II bereits geschlossen worden ist und somit nicht mehr direkt zur Debatte steht. Wir als CampusGrün/Die Orangen haben den Hochschulpakt II jedoch abgelehnt und halten ihn auch weiterhin nicht für sinnvoll, da er keine ausreichende Finanzierung der Hochschule beinhaltet, sondern immer an neue Studierendenplätze gekoppelt ist.

 

2. Sollte es ein Petitionsrecht für Studierende im Senat geben?
Ja

 

3. Sollte jede Lehrveranstaltung zukünftig evaluiert werden?
Generell sind wir für eine Evaluierung jeder Lehrveranstaltung, allerdings müsste es dafür einen standardisierten Evaluationsbogen geben, so dass eine Vergleichbarkeit gewährleistet ist.

4. Sollten die Ergebnisse studentischer Evaluationen von Lehrveranstaltungen veröffentlicht werden müssen?
Ja, denn nur durch eine Veröffentlichung hat eine Evaluation auch einen Nutzen. Dabei darf es aber nicht zur persönlichen Diskreditierung des Lehrkörpers kommen.


5. Sollten verstärkt Podcasts zur Entlastung überfüllter Lehrveranstaltungen eingesetzt werden?
Podcasts dürfen nicht zum Ersatz von Lehrveranstaltungen genutzt werden, denn primäres Ziel muss ein bedarfsdeckendes Lehrangebot sein. Zur Überbrückung von kurzfristigen Missständen ist ein Einsatz allerdings möglich.


6. Sollte an der Universität Trier in Verwaltung und Lehrbetrieb wenn möglich verpflichtend Open-Source-Software genutzt werden?
An Stellen, an denen eine gleichwertige Software vorhanden ist, ist eine Nutzung sehr zu begrüßen. Leider ist dies aber nicht an allen Stellen möglich, so dass ein Nutzungszwang als nicht gerechtfertigt erscheint.


7. Sollten alle Forschungsarbeiten, die durch den Einsatz von öffentlichen Mitteln erarbeitet werden unter Open-Access Lizenzen gestellt werden?
Ja.


8. Sollte Werbung und Sponsoring an der Universität Trier ausgeweitet werden?
Nein, Bildung muss auch weiterhin unter der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bleiben. Ein weiterer Ausbau der Ökonomisierung und damit ein Ausbau der
privatwirtschaftlichen Interessenbefriedigung ist abzulehnen.


9. Sollte es mehr Parkplätze an der Uni geben?
Ein Ausbau der Parkplätze ist nicht begrüßenswert. Statt dessen sollten die Strukturen des ÖPNV so ausgebaut werden, dass sie dem studentischen Bedarf entsprechen und eine flexible Nutzung gewährleistet ist.


10. Sollten die Sitzungen des Verwaltungsrates des Trierer Studierendenwerkes zukünftig generell öffentlich stattfinden?
Die Sitzungen des Verwaltungsrates sollten bis auf Ausnahmen, wie beispielsweise Personalangelegenheiten, öffentlich sein.


11. Sollte das Semesterticket direkt durch die Studierendenschaft mit den Verkehrsbetrieben
ausgehandelt werden? (Derzeit werden die Verhandlungen
stellvertretend für die Studierenden durch das Studierendenwerk geführt.)

 Damit das Semesterticket den studentischen Interessen gerecht wird gibt es nur eine Möglichkeit: Die Verhandlungshoheit in den Händen der verfassten Studierendenschaft.


12. Sollte das Semesterticket flexibilisiert werden (Jeder zahlt nur noch die Strecken, die er benötigt)?
Dies ist konsequent abzulehnen. Damit auch benachteiligte Student_innen mobil bleiben können ist ein Erhalt des obligatorischen Solidarmodells von Nöten.


13. Sind die Preise in der Mensa angemessen?
Ja die Preise sind angemessen; im bundesweiten Vergleich fällt auf, dass Trier ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis zeigt. Für Student_innen, die finanzielle Probleme haben, sollte das Angebot der Freitische ausgebaut werden.


14. Sollte es zukünftig in der Mensa auch ein veganes Stammessen geben?
Ja.


15. Sollten die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek verlängert werden?
Ja


16. Bist Du für Videoüberwachung an der Uni?
Nein.


17. Sollten NCs verstärkt als Mittel zur Regulierung der Studienanfängerzahlen genutzt werden?
Nein.


18. Sollten die Zulassungsbeschränkungen für einen Masterstudienplatz für Bachelorabsolventen abgeschafft werden?
Ja.


19. Sollte es für Bachelorstudierende mindestens einen Freiversuch mehr geben?
Ja.


20. Sollte es für Bachelor-/Masterstudierende Notenverbesserungsversuche geben?
Ja.


21. Sollten zur Verbesserung der Studiensituation auch Protestaktionen wie Hörsaalbesetzungen genutzt werden?
Ja, wie auch in der Vergangenheit geschehen und als Mittel bewiesen.

22. Sollten sich die Vertreter der Verfassten Studierendenschaft zukünftig zu allen politischen Themen äußern können (allgemeinpolitisches Mandat)?
Ja.


23. Sollte die Studierendenschaft der Universität Trier aus dem fzs austreten (derzeit jährlicher Beitrag: 12.000 €)?
Nein, da wir eine bundesweite Interessenvertretung der Student_innen für richtig halten und die Vernetzung der Studierendenschaften unersetzbare Vorteile bietet.
Diese Frage halten wir in ihrer derzeitigen Form für ungerechtfertigt, da sie weder klar macht was der fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften e.V.) ist, noch welche Vorteile eine Mitgliedschaft bietet. Sollten die Vorteile nicht bekannt
sein, sind wir gerne bereit hier Aufklärungsarbeit zu leisten.


24. Sollte die Studierendenschaft Tutorien, Sprachkurse u.ä., die gestrichen wurden, selbst anbieten und finanzieren?
Wir lehnen die Finanzierung von Veranstaltungen die durch Lehrpläne, Studienverlaufsordnungen und Prüfungsordnungen geregelt bzw. originäre Aufgabe der Hochschule sind, ab. Ergänzende Angebote (wie z.B. das Seminar zur kritischen
Psychologie) und gänzlich fehlende, aber notwendige Maßnahmen (Deutsch als Fremdsprache-Kurse) begrüßen wir.


25. Sollte die Universität Trier in Karl-Marx-Universität Trier umbenannt werden?
Ja.


26. Ist die quotierte Rednerliste im StuPa sinnvoll? (Abwechselnde Redefolge beider Geschlechter)
Ja, da immer noch keine Chancengleichheit zwischen Menschen gewährleistet wird.


27. Sollte das Koordinierende Mitglied des AStA (AStA-Sprecher) direkt durch die Studierenden gewählt werden?
Nein.


28. Sollte der AStA zukünftig weniger politisch und stärker serviceorientiert arbeiten?
Eine Unterscheidung von politischer und serviceorientierter Ausrichtung ist unserers Erachtens nicht möglich, da auch Serviceleistungen eine politische Komponente beinhalten, wie z.B. Sozialfonds oder das Café Kunterbunt.


29. Sollte es zukünftig im AStA weniger Referate geben?
Nein, solange eine breite Ausrichtung personell möglich ist, sollte der AStA auch eine möglichst große Diversität mit seinen Referaten abbilden.

30. Sollten die AStA-Mitglieder pauschale Aufwandsentschädigungen erhalten?
Ja, weil wir von einer solidarischen Beteiligung ausgehen.


31. Sollte das vom AStA finanzierte Nachtbusangebot ausgeweitet werden?
Mobilität ist eine originäre Aufgabe der Kommune. Der Nachtbus wurde als Provisorium vom AStA gegründet und sollte eigentlich längst von der Stadt finanziert werden. Da für uns die Mobilität der Student_innen von Bedeutung ist, streben wir auch weiterhin an, das Angebot zu subventionieren, bis eine Übernahme durch die Stadt gewährleistet ist.


32. Sollten im StuPa Videoaufzeichnungen grundsätzlich erlaubt sein?
Nein.

 

 

Wir hoffen, dass wir verständlich machen konnten, warum wir den Wahl-o-mat in dieser Form nicht gut heißen können. Dennoch hoffen wir, dass wir durch die von uns in dieser Stellungnahme gegebenen Antworten unsere Positionen zu den einzelnen Themen verdeutlichen konnten. Für die Zukunft würden wir uns eine politisch unabhängigere Gestaltung der Fragen wünschen.


Mit ökologisch-solidarischen Grüßen,


CampusGrün/ Die Orangen

Die Party steigt...

Am Freitag den 18.06. steigt im Studihaus die Party von CampusGrün/Die Orangen. Ab 20 Uhr gibts Karaoke und ab 22 Uhr wird dann getanzt. Eintritt 2 Euro und die Getränke gibts zu billigen Preisen.

 

Auf gehts, ab gehts, Grün feiern geht ab!

Nachtbusangebot erweitert

Das Studierendenparlament (StuPa) hat heute einer, vom AStA eingebrachten, Erweiterung des Nachtbusangebots zugestimmt. Die Stimmen der Koalition bringen den Studis Donnerstags eine Stunde länger feiern und angenehmes Nachhausekommen. Die Nachtbusfahrpläne findet ihr auf der Homepage des AStA, an den Haltestellen der Linie 80 und im AStA-Büro B15 im Visitenkartenformat zum mitnehmen.

Neuer AStA

Der AStA der Legislatur 2010/2011 hat seine Arbeit aufgenommen. Getragen von einer Koalition zwischen euren Grün-Orangen und der Juso-HSG. Die Aufteilung der Referate und deren Mitarbeiter_innen findet Ihr hier

Vielen Dank!

...für unser Super Ergebniss bei den Wahlen zum Studierendenparlament und Senat!

Wir freuen uns ein weiteres Jahr auf wichtige, ökologische und soziale Gremienarbeit!

 

Wir sind sowohl die stärkste Kraft im Senat, als auch im Studierendenparlament.

 

Vielen Dank für Euer Vertrauen!

 

die gesamten Ergebnisse findet Ihr hier.